Gibt es noch eine Verbindung?
Ja. Unsere Urahnen sind im schamanischen Bewusstsein der Jäger und Sammler aufgewachsen. Heute leben nur noch wenige Menschen und Gemeinschaften in diesem ursprünglichen Wissen und bewahren es, auch für uns, aber es ist sehr leise und unauffällig geworden.
Wir können der Stimme folgen zu unseren Wurzeln, wo wir schamanische Rituale und Erkenntniswege wiederfinden, die als Erbe in uns gespeichert sind, können sehen über den Horizont hinaus, gerade geboren und immer schon gewesen, frei, jeder Grenze zum Trotz, auf dem Weg ins Abenteuer und in das Wiedererkennen.
Wir können das tun und dabei mit beiden Beinen in unserer heutigen Realität stehen, das Eine tun, ohne das Andere zu lassen, denn Fakt ist, dass sich bis heute Forschende fächerübergreifend die Frage stellen, wie es sein kann, dass dieses Alte Wissen überall durchschimmert, sich hartnäckig immer wieder in Erinnerung bringt, überall, als formende Kraft.
Zum Weiterlesen:
Ervin Laszlo sagt dazu in seinem Buch „Zuhause im Universum“:
„Die gegenwärtig bekannten Gesetze, nach denen die vorhandenen Dinge aus dem kosmischen Vakuum erzeugt werden, sind Wechselwirkungsgesetze, die auf der Übertragung und Umformung von Energie beruhen. Mit diesen Gesetzen lässt sich zureichend erklären, wie reale Dinge in Form von Teilchen-Antiteilchen-Paaren im Quantenvakuum erzeugt werden und aus ihm hervorgehen, nicht aber wie die überlebenden Teilchen im Laufe der kosmischen Zeitalter zu immer komplexeren Dingen und Strukturen werden: Galaxien und Sterne, Atome und Moleküle und - auf geeigneten Planeten - Makromoleküle, Zellen, Organismen, Gesellschaften, Ökologien und ganze Biosphären. Um die fortlaufende, wenn auch keineswegs gleichförmige oder geradlinige Evolution der existierenden Dinge zu erklären, müssen wir ein Element der Wechselwirkung hinzufügen, das nicht Energie ist. Immer mehr Wissenschaftler erkennen heute, wie wichtig dieses Element ist. Es ist das Element der Information - Information als ein realer und wirksamer Faktor, der evolutionäre Prozesse in allen Teilen und Bereichen des bekannten Universums beherrscht.
Die meisten von uns verstehen unter Information Daten oder Wissen (oder deren Übermittlung), doch Information reicht tiefer als das. Physiker und Biologen entdecken nun, dass Information weit über den Geist eines einzelnen Menschen oder gar aller Menschen hinausgeht. Sie ist vielmehr ein innewohnender Aspekt sowohl der physikalischen als auch der biologischen Natur. Der große Physikerrebell David Blohm hat sie »In-formation« genannt, im Sinne eines Prozesses, der den Empfänger tatsächlich »formt«. Solche In-formation ist kein Kunstprodukt des Menschen, es ist nicht etwas, das wir produzieren, indem wir schreiben, berechnen, sprechen und Signale aussenden. Wie antike Gelehrte schon wussten, und wie Wissenschaftler heute wieder entdecken ist In-formation auch das feine und bislang weitgehend ignorierte Netz, das Dinge.und Ereignisse im ganzen Universum verbindet; In-formation ist ein entscheidender Faktor in der Evolution der Dinge, die die reale Welt ausmachen.“
