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Spuren, Gedankenblitze

Schamanisches Tun als Erfahrungswissenschaft, als Lebenshaltung - sehr aktiver und kreativer Boden, auf dem ich stehe, gehe, liege.
Gesprächsfetzen, Einfälle, Streitereien, kleine Erleuchtungen sind im Folgenden zu finden: Work in Progress, keine Glaubenssätze.

 

Schamanisch zu arbeiten heißt, in die Wirklichkeit der mich umgebenden Gemeinschaft eingebunden zu sein. Die ist heute in der Tat sehr anders als vor 20000 Jahren. So gesehen ist "Stadtschamanismus" ein Mut machender Ansatz, diese rechthaberischen und nicht mehr umsetzbaren Forderungen nach Natur und Ursprünglichkeit zu entkräften, bevor sie uns entkräften!

Das zu Grunde liegende Erfahrungswissen hingegen ist ebenso zeitlos und unverzichtbar, wie es die Instrumente der Wahrnehmung und des Wandels sind. Also die immer gegenwärtigen Stimmen in uns jetzt hören, sie und uns in ihnen jetzt verstehen, sie jetzt bekörpern!

(12.05.20)

 

• What we feed grows
• Everything in shamanism is out of time
• Shamans never call themselves shamans, it is a place you never get to, you are growing toward it
• You are not only working with your helping spirit, you are carrying his/her power
• Shamanism is a universal practice everywhere in the world

Sandra Ingerman Mitschrift 2013

 

Wenn  aber  die  andere  Wirklichkeit  das  schlichte  Sein  ist  und wir  mit  den  Menschen  Rituale  entwickeln,  die  ihnen  die Fähigkeit  zurück  geben,  ihr  Bewusstsein  und  ihre  Seele  so frei  zu  nutzen,  dass  sie  hinter/unter  jedem  Leiden  und  jeder Form  des  Mangels,  der  Bio-Bedürftigkeit,  des  Wachstums- und  Veränderungs-Druckes  ihr  schlichtes  Ur-Energie-Sein erleben,  dann  kann  wohl  sehr  schnell  Heilung  geschehen.  

Carlo Zumstein Mitschrift 2016

 

Es ist nicht erforderlich, einen Sinn im Leben zu suchen, dem man sich dann auch noch verpflichtet fühlt, sondern es heißt zu staunen und zu genießen, sich ganz für sich in die Wildnis der Wälder zu schlagen, zu wittern und mit allen Sinnen wahrzunehmen - den Durst zu löschen.

SR Notiz aus der Zweiten Aufmerksamkeit

 

Die Zukunftsahnen sind reines Bewusstsein, mit unendlichen Verknüpfungen, Leitungen, Antennen, kein Netzwerk, sondern ein Gesamt-Sein, welches sich je nachdem zu Existenzen verdichtet, ohne das Universalbewusstsein zu verlieren - das unterscheidet sie von uns. So ist der grenzenlose Austausch möglich. Individualität gibt es in Relation zu der angenommenen Existenzform, aber ohne ihrer Begrenzung ausgeliefert zu sein und ohne Trennung vom universellen Feld. Sterben bedeutet Aufgeben der jeweiligen Existenzform, Wechseln in eine andere, gewählt und aktiv initiiert.

SR Begegnung und Erkenntnis während eines Ausflugs in das schamanische Bewusstseinsfeld mit der Frage: "Wie könnten Zukunftsahnen aussehen? Kann ich mir selbst als Ahnin begegnen?"